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Angelsportverein Großkrotzenburg 1931 e.V.

Gastkarten / Mitgliedschaft

Solltet ihr Interesse haben bei uns zu fischen, müsst ihr in Besitz des staatlichen Jahresfischereischein sein.

Jahresfischereischeininhaber haben dann die Möglichkeit auf Anfrage folgende Angelberechtigungsscheine zu erhalten.

 

Tageskarte:

Gebühr 10

Die Tagesgastkarte wird nur in Verbindung mit einem aktiven Vereinsmitglied vergeben. Sie beinhaltet das Fischen mit 2 Ruten in der Zeit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang des jeweiligen Kalendertages. Das Angeln bei Nacht ist für Tageskarteninhaber nicht möglich.

 

Wochenkarte:

Gebühr 40 €

Die Wochenkarte wird nur in Verbindung mit einem aktiven Vereinsmitglied vergeben. Sie berechtigt das Fischen mit 2 Ruten rund um die Uhr an 7 aufeinander folgenden Kalendertagen.

 

Fördernde Mitgliedschaft mit zeitlich begrenzter Angelerlaubnis:

Gebühr: 320 €

Optional können 4 Arbeitsstunden abgeleistet werden: 320 € - 4 x 15 €  pro Stunde = 260 €


Für fördernde Mitglieder die älter als 65 Jahre sind, beträgt die Gebühr: 260 €


Die Ausgabe der Angelerlaubnis ist auf eine gewisse Anzahl von Mitgliedern begrenzt. Mitglieder die bisher schon eine Angelerlaubnis an unsern Gewässern hatten, werden vorranging behandelt.

Mitglieder mit zeitlich begrenzter Angelerlaubnis haben die Berechtigung für ein Kalenderjahr den Angelsport mit 3 Ruten an beiden Seen auszuüben. Ausgenommen ist das Fischen im Badebereich Emma Nord, sowie in den Schutzzonen Bereich Nassmühle Emma Süd.

 

Aktive Mitgliedschaft:

Beitrag: 140 €  sowie 12 Stunden Arbeitsdienst und 6 Stunden Festdienst. Nicht abgeleistete Dienste werden mit 15 € pro Stunde berechnet.

Die aktive Mitgliedschaft kann beim Vorstand beantragt werden. Hierfür sind 2 aufeinanderfolgende  Jahre Mitgliedschaft als Mitglied mit zeitlich begrenzter Angelerlaubnis Voraussetzung. Über den Erhalt der aktiven Mitgliedschaft entscheidet die Jahreshauptversammlung.

 

Für das Angeln an unseren Gewässern gelten folgende Regelungen. Hierbei handelt es sich nur um einen Auszug aus unseren Bestimmungen. Die gesamte Fischereiordnung erhaltet ihr beim Erwerb einer Mitgliedschaft mit zeitlich begrenzter Angelerlaubnis.

 

Auszug aus der Landesfischereiverordnung vom 03. Dezember 2010 in Verbindung mit vereinsinternen Regelungen.

 Jeder Fischereiberechtigte an Gewässern des ASV Großkrotzenburg ist verpflichtet nach dem Hessischen Fischereigesetz vom 19.12.1990 die Fischerei an unseren Seen auszuüben.

 

Ausführliche Informationen sind am schwarzen Brett im Vereinsheim am See „Emma Nord“ zu finden. Jeder Angler ist verpflichtet, sich über das Hessische Fischereigesetz und die vereinsinternen Regeln zu informieren.

 

Es gelten folgende Mindestmaße:

Die gesetzlichen Schonzeiten können durch Besatzmaßnahmen geändert werden. Beschilderung am See beachten.

 

Fischart Mindestmaß in cm     Fangmenge  
Aal 50 -
Hecht 55 1
Karpfen  40 2
Wildkarpfen  45 2
Schleie  30 3
Zander   50 1
Wels kein Mindestmaß -
Regenbogenforelle     30 2

 

 

In der Zeit vom 1. Februar bis 30. April eines jeden Jahres ist das Angeln auf Raubfische an unseren Gewässern nicht gestattet.

 

Des weiteren gilt:

Untermaßige sowie in der Schonzeit oder dem Fangverbot unterliegende Fische müssen unverzüglich nach dem Fang sorgfältig aus dem Fanggerät gelöst und zurückgesetzt werden.

 

Es gelten folgende vereinsinterne Regelungen:

Das Angeln im Bereich Waldseebad ist Gästen und fördernden Mitglieder mit zeitlich begrenzter Angelerlaubnis nicht gestattet.

Tages und Wochengäste ist das Angeln nur in Begleitung eines aktiven Vereinsmitgliedes gestattet. Hierbei darf mit 2 Ruten gefischt werden.

Tagesgästen ist das Angeln nur von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang gestattet.

Nach Ablauf der Tages oder Wochenkarte ist unverzüglich eine Fangstatistik abzugeben.

Baden und offenes Feuer sind grundsätzlich außerhalb der hierfür ausgewiesenen Stellen „Wallerhütte“, „Kahlseite“ verboten.

Alle Vereinsmitglieder sind zur Kontrolle der Erlaubnisscheine berechtigt. Auf Aufforderung sind die Erlaubnisscheine und die gefangenen Fische vorzuzeigen.

Die Angelplätze sind in einem ordnungsgemäßen Zustand zu verlassen, der anfallende Müll ist von jedem selbst zu entsorgen.

Das Angeln vom Boot aus ist nur in Verbindung mit einem aktiven Mitglied gestattet.

Das Angel mit Mehrfachhaken ist außer bei Kunstködern verboten.

Hunde sind auf dem Vereinsgelände an der Leine zu führen

Während den Mitgliederversammlungen und Vereinsveranstaltungen besteht Angelverbot für alle Mitglieder

Belly sowie Futterboote sind nicht gestattet.

Das Benutzen eines Wetterschutzes mit festem Boden ist in der Zeit vom 01.11 bis 01.04  eines jeden Jahres gestattet in der restlichen Zeit muß ein Wetterschutz ohne festen Boden verwendet werden.

Der Wetterschutz darf die Größe von 3m Durchmesser nicht überschreiten,

Bei der Ausübung des Fischfangs ist immer ein Unterfangkescher, Setzkescher, Bandmaß, Messer sowie Hakenlöser mitzuführen.

Das Verkaufen gefangener Fische ist nicht gestattet.

Lebende Frösche, warmblütige Tiere, sowie Hechte und Zander dürfen nicht als Angelköder benutzt werden.

Der Verein übernimmt keine Haftung bei Personen- und Sachschäden sowie Diebstählen gegenüber Fischereiausübenden und deren Angehörigen auf dem Vereinsgelände.

Das Befahren des Weges Seite Hörter See Emma Nord nach der Schranke sowie Vereinsheimseite ab Bebauung am Waldsee (nach Dehnhütte) ist verboten

Jahresgästen ist das Benutzen  oder Einbringen von Booten jeglicher Art ( Belly Boot, Schlauchboot, etc ) generell untersagt.

Die Nutzung der Vereinsboote ist Jahresgästen nur in Verbindung mit Mitgliedern zum Lösen von Hängern oder Bergen von festgesetzten Fischen gestattet.

Eine Benutzung zum Ausfahren von Ködern, Wallerbojen und zum Füttern ist ebenfalls nicht gestattet. Nach der Benutzung muss das Boot umgehend wieder an seinen vorgesehenen Liegeplatz zurück gebracht werden.

Das Mitbringen von vereinsfremde Gäste auf unsere Vereinsgewässern ist nur in begrenzter Anzahl möglich.


Wie erhalte ich einen Jahresfischereischein

Der Jahresfischereischein muß bei der Gemeinde ( Ordnungsamt) beantragt werden. Hierbei sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen

Auszug aus dem hess. Fischereigesetz 2010.

Fischereigesetz für das Land Hessen (Hessisches Fischereigesetz - HFischG)1)
in der Fassung vom 3. Dezember 2010

§ 25

Fischereischeinpflicht

(1) Den Fischfang darf nur derjenige ausüben, der Inhaber eines gültigen Fischereischeins ist. Der Fischereischein ist auf Antrag zu erteilen, wenn

1.

der Antragsteller das 14. Lebensjahr vollendet hat,

2.

der Antragsteller nachweist, dass er eine Fischereiprüfung nach § 26 bestanden hat und

3.

Versagungsgründe nach § 27 nicht entgegenstehen.

Der Fischereischein muss ein Lichtbild des Inhabers enthalten und ist mit sich zu führen und auf Verlangen den Aufsichtspersonen nach § 47 Abs. 1, dem Personal der Fischereibehörden, den betroffenen Fischereirechtsinhabern und den betroffenen Fischereipächtern zur Prüfung auszuhändigen.

(2) Wer volljährig und zum Fischfang berechtigt ist, kann sich von weiteren Personen unterstützen lassen. Beim Fischfang mit der Handangel gilt dies nur für Personen, die aufgrund körperlicher Beeinträchtigung Hilfe beim Fischfang benötigen. Nur einer der Helfer darf den Fischfang mit der Handangel ausüben. Helfer müssen sich im unmittelbaren Einwirkungsbereich des Fischereiberechtigten aufhalten. Kinder bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres gelten als Helfer, wenn sie von einer volljährigen und zum Fischfang berechtigten Person an die Fischereiausübung herangeführt werden.

(3) Die oberste Fischereibehörde erkennt einen Fischereischein eines anderen Bundeslandes als Fischereischein nach § 25 Abs. 1 an, wenn die Voraussetzungen, unter denen er erteilt wurde, denen nach diesem Gesetz und den darauf beruhenden Rechtsverordnungen entsprechen.

§ 26

Fischerprüfung

(1) In der Prüfung sind ausreichende Kenntnisse über die Arten der Fische, die Hege der Fischbestände und Pflege der Fischgewässer, die Fanggeräte und deren Gebrauch, die Behandlung gefangener Fische und die fischereirechtlichen, tierschutzrechtlichen und naturschutzrechtlichen Vorschriften nachzuweisen. Eine Fischerprüfung, die vor dem 15. Januar 1992 abgelegt wurde, gilt als Fischerprüfung nach § 25 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2, wenn sie den in Satz 1 genannten Anforderungen entsprochen hat. Die oberste Fischereibehörde erkennt die staatlichen oder staatlich anerkannten Fischerprüfungen anderer Bundesländer an, wenn die Voraussetzungen, unter denen in anderen Ländern die Fischerprüfung abgelegt wird, den Vorgaben dieses Gesetzes und der hierauf beruhenden Rechtsvorschriften entsprechen.

(2) Von der Ablegung der Fischerprüfung sind befreit:

1.

Personen mit einer abgeschlossenen Berufs- oder Meisterausbildung als Fischer oder Personen, die sich in einer solchen Ausbildung befinden,

2.

Personen, die bei der für den Staats-, Gemeinde- oder Privatforstdienst vorgeschriebenen Ausbildung eine Prüfung in Fischereikunde mit Erfolg abgelegt haben, oder Personen, die auf dem Gebiet der Fischerei wissenschaftlich ausgebildet sind,

3.

Personen, die am 29. Dezember 1990 oder innerhalb der letzten fünf Jahre vor dem 29. Dezember 1990 einen gültigen Inland-Fischereischein besessen haben.

(3) Die für das Fischereiwesen zuständige Ministerin oder der dafür zuständige Minister wird ermächtigt, durch eine Prüfungsordnung für die Fischerprüfung das Nähere zu den Prüfungsgebieten, den Anforderungen, der Zusammensetzung der Prüfungsausschüsse, den Prüfungsgebühren und dem Prüfungsverfahren zu regeln. In der Prüfungsordnung ist die Zulassung zur Fischerprüfung von der Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang abhängig zu machen.

 

§ 28

Jugend-, Sonder- und Ausländerfischereischein

Ohne Nachweis einer bestandenen Fischerprüfung nach § 26 kann auf Antrag

1.

Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 16 Jahren ein Jugendfischereischein erteilt werden, der diese berechtigt, unter Aufsicht einer volljährigen Person mit Fischereischein den Fischfang auszuüben,

2.

Personen, die aus gesundheitlichen Gründen eine Prüfung nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand ablegen können, ein Sonderfischereischein erteilt werden, der diese berechtigt, in Begleitung einer volljährigen Person mit Fischereischein den Fischfang auszuüben,

3.

Personen, die im Inland keinen Wohnsitz haben oder die dem diplomatischen Corps angehören und ihre Sachkunde, insbesondere durch die Vorlage eines ausländischen Fischereischeins oder Fischereierlaubnisscheins, nachweisen, kann ein Ausländerfischereischein erteilt werden.

§ 29

Geltungsdauer, Verlängerung

1.

Fischereischeine und Sonderfischereischeine werden für ein Kalenderjahr, fünf oder zehn aufeinanderfolgende Kalenderjahre,

2.

Jugendfischereischeine werden für ein Kalenderjahr oder fünf aufeinanderfolgende Kalenderjahre,

3.

Ausländerfischereischeine werden für drei aufeinanderfolgende Monate nach einem von der obersten Fischereibehörde bestimmten Muster erteilt. Die Fischereischeine nach den § 25 und § 28 sind auf Antrag zu verlängern, wenn die Voraussetzungen für ihre Erteilung weiterhin vorliegen.

 

Fischereigesetz für das Land Hessen (Hessisches Fischereigesetz - HFischG)1)
in der Fassung vom 3. Dezember 2010





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